Aktuelles vom Böddiger Berg
Wein vom Böddiger Berg wird ab 18. April 2026 verkauft
Freuen sich über den neuen Wein vom Böddiger Berg: von links die Förderkreis-Mitglieder Inge Fleischhut-Wolf, Peter Krieger, Klaus Stiegel, Weinkönigin Karina Hilgenberg, Mario Krieger, Dr. Hubert Schaake, Manfred Wolf und Wilfried Krieger. Foto: Manfred Schaake
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Böddiger Berg Jahrgang 2025 steht ab dem 18. April 2025 zum Verkauf!!
Gute Nachricht für alle Kunden und Liebhaber des guten Tröpfchens vom nördlichsten Weinberg Hessens: Der neue Wein Jahrgang 2025 kommt ab 18. April in den Handel!!
Das jüngste Erzeugnis vom Weingut im hohen Norden Hessens ist wieder ein trocken ausgebautes, aromatisches und harmonisch ausgewogenes Produkt mit der unverwechselbaren Geschmacksnote des Basalt-Verwitterungsbodens der Südhanglage an der Eder in Felsberg.
Von der geernteten Traubenmenge konnten nach sorgfältigem Gärungs- und Reifeprozess rund 6200 Flaschen abgefüllt werden.
Wir hoffen, dass möglichst viele Liebhaber in den Genuss des guten Tropfens kommen werden und Ihnen der neue Wein gefällt.
Zu kaufen ist der Wein als Einzelflasche oder im 6-er Karton in der
Vinothek der
ESSO-Tankstelle Rietschle
Steinweg 6
34587 Felsberg
www.autohaus-rietschle.de
TOVALINO
Am Markt 10
34212 Melsungen
www.tovalino.com
LIDO Tagesbar
Am Hospital 23
34560 Fritzlar
www.lido-fritzlar.de
Darüber hinaus wird der neue Wein in folgenden Restaurantbetrieben angeboten:
- Burg-Hotel Heiligenberg | Am Heiligenberg 1, Felsberg-Gensungen
- Gensunger Stuben | Neue Str. 2, Felsberg-Gensungen
- Gasthaus Hartung | Zum Bruch 1, Guxhagen-Büchenwerra
- Landgasthof zur Post | Hauptstr. 6, Borken-Gombeth
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Beste Ernte seit 2000.
Acht Tonnen Weintrauben vom Böddiger Berg
Fleißige Helfer: Gruppenbild aller Unterstützer nach der Weinlese am Böddiger Berg. Zur Belohnung gab es je eine Flasche Böddiger Berg aus der Ernte vor zwei Jahren. Aus dem Vorjahr gab es keinen Wein. Foto: Manfred Schaake
Sonnenschein pur, 73 gut gelaunte Erntehelfer und beste Traubenqualität mit 73 Grad Oechsle Mostgewicht – bei der Weinlese am Böddiger Berg stimmte diesmal alles. „Ein Freudentag für den Förderverein Böddiger Berg“, freute sich der Vorsitzende des Fördervereins Böddiger Berg, Klaus Stiegel, als er beim Umtrunk an der Horst-Rietschle-Hütte allen Unterstützern herzlich dankte.
Stiegel sprach bei hochsommerlichen Temperaturen von einer „Lese wie im Bilderbuch“. Erfreulich sei, dass auch jüngere Menschen zur Lese gekommen seien, der Böddiger Berg sei eben eine gute Adresse „Wenn wir Glück haben, gibt es um die 8000 Flaschen, es war die beste Ernte seit dem Jahr 2000“, erklärte der frühere Bürgermeister. Damals waren es zehn Tonnen und über 10 000 Flaschen Wein. „Da kommen wir wieder hin“, sagen Optimisten des Fördervereins angesichts der intensiven Nachpflanzungen.
Mitglieder des Fördervereins haben seit dem Jahr 2021 wurden 2025 Weinstöcke nachgepflanzt. Jetzt sind es 4100., 4400 sind nach Angaben Stiegels das Ziel. Fast alle der neuen Weinstöcke tragen bereits nach drei Jahren Trauben und haben eine zufriedenstellende Qualität. Das sei ein guter Schritt nach vorn, nachdem die Traubenernte stark zurückgegangen war.“ So konnte zum Beispiel 2022 wegen des strengen Frostes mit Temperaturen bis zu minus 25 Grad überhaupt nichts geerntet werden.
„Heute stimmt alles“, freuten sich die Helfer auch angesichts der Folgen des Klimawandels, die man auch vor der Haustür deutlich spürt. Im Vorjahr hatte man nur eine dreiviertel Tonne Trauben geerntet. Dann musste man feststellen, dass sie für die Weinherstellung ungeeignet waren. Umso glücklicher ist man über die aktuell Ernte. Jörg Fröhlich-Gildhoff und sein Sohn Felix brachten die Trauben noch am Erntetag zu dem für den Förderverein arbeitenden Winzer in Geisenheim im Rheingau.
„Die Trauben sind in der vergangenen Woche richtig reif geworden“, sagte Stiegel, „es ist eine Kunst, zu erkennen, wann die Trauben den Erntegrad erreicht haben.“ Diesmal seien einige Trauben „leicht faul“ gewesen, das aber sei die berühmtde Edelfäule. Die Trauben hätten diesmal eine sehr gute Konsistenz, „das ist ein idealer Nährboden für den Kellermeister“.
Bei der Ernte erstmals dabei waren zehn junge Sportler. „Das ist sehr erfreulich, denn dadurch gewinnen wir neue, junge Helfer“, freut man sich beim Förderverein. Die weiteste Anreise hatte Hans Huuske aus Holland. Er ist mit einer Felsbergerin verheiratet.
Schon seit 2012 helfen Roselinde Lenz (73) aus Melgershausen und Heidrun Freudenstein (70) aus Obervorschütz bei der Weinlese im Böddiger Berg. „Es macht immer wieder Spaß“, sagen sie übereinstimmend. Lenz: „Ich fühle mich wohl in der Natur.“ Freudenstein: „Es ist zwar etwas anstrengend, aber es macht trotzdem immer wieder Spaß in der Truppe. Und hinzu kommt der wunderbare, einmalig schöne Blick ins Edertal.“ Helferin Rita Niemeyer-Klann (73) ist in Obermöllrich geboren, besuchte in Felsberg den Kindergarten und die Schule, wohnt heute in Bad Zwesten. „Ich komme seit über zehn Jahren zur Weinlese, es macht immer Spaß, Felsberger zu sehen und alte Bekannte zu treffen“, sagt sie.
Lob für die Arbeit des Fördervereins gab es von Daniel Köfer, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd Heimat. Er war mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Dominik Leyh auf den Weinberg gekommen. „Ein ganz tolles ehrenamtliches und herausragendes Engagement“, kommentierte er den Weinbau und den Naturschutz am Böddiger Berg.
MANFRED SCHAAKE
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110 neue Pflanzen für den Böddiger Berg
Auf dem nördlichsten Weinberg Hessens hat es erneut eine Verjüngungskur gegeben: 110 neue Riesling-Pflanzen aus einer Rebschule an der Bergstraße kamen im Böddiger Berg in die Erde. Unser Bild zeigt beim jüngsten Arbeitseinsatz von links Manfred Wolf, Professor Dr. Axel Bangert, Dr. Hubert und Lena Schaake, Professor Dr. Klaus-Dieter Kühn, Hans-Jürgen Heise, Andreas Rietschle, Michaela Heislbetz, Jörg Fröhlich-Gildhoff und Klaus Stiegel. Der frühere Felsberger Bürgermeister leitet den Förderverein Böddiger Berg seit seiner Gründung 1993. Von der 1,4 Hektar großen Fläche sind 1,3 Hektar bepflanzt. Seit 2007 hat sich die Zahl der Weinstöcke um etwa 500 auf 4500 erhöht. 1850 Weinstöcke mussten seit 2012 nachgepflanzt werden. Die ältesten Weinstöcke – noch aus der Zeit des Weinberg-Gründers Georg Angersbach – stammen aus den 1960-er Jahren, wie Stiegel mitteilt. Der Ehrenfelser – eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner - ist am Böddiger Berg von 70 auf 60 Prozent zurück gegangen. Jetzt wird nur noch Riesling gepflanzt. „Riesling und Ehrenfelser passen gut zusammen, lassen sich gemeinsam gut keltern”, erläutert Stiegel. Er freut sich darüber, dass es für die Pflanz- und Pflegearbeiten nunmehr ein eingespieltes Team des Fördervereins gibt. Anfangs waren die Neupflanzungen noch von einem Unternehmen ausgeführt worden. Ohne das Engagement der Weinberg-Freunde gäbe es den Böddiger Berg und den Wein mit seinem besonderen Geschmack nicht mehr. (Manfred Schaake)
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Jährliche Fahrt nach Eltville
Am 21. Februar 2017 hat der Böddiger Berg Vorstand mit Vorsitzendem Klaus Stiegel und Weinfreunden das Staatsweingut Kloster Eberbach in Eltville besucht. Unser begehrter Böddiger Berg ist fertig und wartet nur noch auf die Flaschenabfüllung. Der erste Schluck und die Feinabstimmung des 2016ner Tröpfchen war schon mal einmalig und verspricht Vieles. Auch hat der Förderverein eine ausreichende Menge an Sekt eingeplant, dieser kommt aber erst später nach Nordhessen.
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Wie bereits öffentlich angekündigt (siehe Artikel) in der HNA im
Pressespiegel, deutet sich ein Wechsel bei den Felsberger Weinköniginnen
an.
Nach 2 erfolgreichen und engagierten Jahren gibt die bisherige Weinkönigin
Simone Schnittger die ihr übertragene Würde zurück und mit
der noch einzuführenden Königin Karina Hilgenberg und der ihr zur Seite
stehenden Weinprinzessin Victoria Hilgenberg treten zwei neue Majestäten
die Regentschaft an. Die Inthronisierung ist anlässlich des Weinfestes in
Felsberg ( Termin steht noch nicht fest) vorgesehen. Mit Karina wird eine
Amtsinhaberin eingeführt, die diese Aufgabe schon einmal wahrgenommen hat.
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Neue Weinkönigin und Weinprinzessin im Amt
Die Inthronisierung der beiden neuen Majestäten ist inzwischen erfolgt und Karina (als Weinkönigin) sowie Victoria (als Weinprinzessin) sind offiziell im Amt.
Beginnend mit der Weinlese 2015 haben die beiden bereits eine Reihe von Verpflichtungen und Veranstaltungen wahrgenommen und sowohl dem Böddiger Berg wie auch die Stadt Felsberg hervorragend vertreten.
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Weinlehrpfad und Schutzhütte fertig gestellt (Oktober 2012)
Nach langer Vorbereitung und Planung ist im Juni 2012 der Baubeginn eines Weinlehrpfades und einer Schutzhütte am Böddiger Berg erfolgt. Mit den Bauarbeiten ist unmittelbar nach Eingang des Förderbescheides aus dem europäischen „Eler-Programm“ begonnen worden.
Mit dem Weinlehrpfad werden Besuchern und Gästen bessere Einblicke und Kenntnisse über den Weinanbau und die Rebsorten geboten. Es wurden in der obersten Reihe der Rebfläche jeweils fünf Weinstöcke von 2 Rotweinsorten (Rotburgunder und Dornfelder) sowie 8 Weißweinsorten (u.a. Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner und Scheurebe) gepflanzt, die inzwischen alle angewachsen sind.
Auf Schildern und Hinweistafeln werden Ursprung und Entwicklung der jeweiligen Traubensorten dargestellt und mit Text und Bildern unterlegt.
Ingesamt werden dem Betrachter Informationen über den Weinbau allgemein und dem Anbau in Nordhessen geboten, die durch fachkundige Führungen zusätzlich vertieft werden können.
Ein Schmuckstück ist die neue, offene Schutzhütte geworden, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und Platz sowohl für Gäste- und Besuchergruppe bietet wie auch von den Helfern bei der Weinlese genutzt werden kann.
Sie hat ihre Bewährungsprobe bereits bei der Lese 2012 bestanden.
Betreut vom Hüttenwart Horst Rietschle kann sie für Führungen und Weinproben genutzt werden.
Mit den neuen Einrichtungen wird der Förderverein einen Beitrag zum Tourismus und Fremdenverkehr im Edertal und speziell der Stadt Felsberg leisten.
